Marzabotto


Am 25. April 2026, dem italienischen Tag der Befreiung, wurde im Garten der Scuola di Pace Monte Sole in Italien die Skulptur "Paperbomb" enthüllt. An einem Ort, der von der Gewalt des Zweiten Weltkriegs gezeichnet ist, setzt die Arbeit ein stilles, kraftvolles Zeichen gegen das Vergessen.

Zwischen dem 29. September und dem 5. Oktober 1944 verübten Einheiten der Waffen-SS eines der schwersten Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung in Westeuropa. In der Region um Marzabotto wurden rund 770 Menschen ermordet, darunter 213 Kinder. Das Geschehen prägt bis heute die Erinnerungskultur der Region und mahnt zu Frieden und Verantwortung in Europa.





Die Einweihung fand im Rahmen eines umfassenden Gedenkprogramms statt. Zeremonien, Reden, Musik und gemeinsame Wege des Erinnerns verbanden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Die Paperbomb hat ihren Platz an der Scuola di Pace di Monte Sole gefunden – einem Ort, an dem Frieden dauerhaft gelehrt, gelernt und gelebt wird.





